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WB-Stelle in Berlin  

Das MVZ Psychische Gesundheit Dr. Panitz in Wilmersdorf/ Bundesplatz bietet in seinem

freundlichen Kollegium ab März/April 2019 eine Halbtagsanstellung für WB Assistenten/in

bei WB-Befugnissen für Psychosomatische Medizin/Psychoanalyse/
Psychotherapie

Bewerbungen an E-Mail:  This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

oder Telefon 030/ 85401481


   

Anmeldung für Mitglieder des BDPM

   

Antrag des BDPM im Honorarverteilungsausschuß und in der Vertreterversammlung

Details

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur Sicherstellung der fachärztlichen Tätigkeit für Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie auf der Grundlage kalkulierbarer Honorare hat der BDPM folgenden Antrag in der KV Berlin eingebracht:

Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie erhalten zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Option, nach den Vorgaben des §87 b SGB V anstatt einer ZBKG (zeitbezogene Kapazitätsgrenze) die gleiche Mengensteuerung wie andere Facharztgruppen, insbesondere der vergleichbaren Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, zu wählen.

Begründung: Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sind derzeit durch die Mengensteuerung der ZBKG von der fachärztlichen Versorgung ausgeschlossen bzw. ungerechtfertigt benachteiligt, beispielhaft im Vergleich mit den Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie, die analoge GOPs für die fachärztliche Versorgung aufweisen.

Eine solche Option ist von vitaler Bedeutung, da die finanziellen Mittel der Facharztleistungen der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie in der jetzt geltenden Honorarsystematik als Subventionsmasse für die genehmigungspflichtige Psychotherapie (EBM 35.2) anderer Gruppen zweckentfremdet werden. Hierzu zählen psychologische Psychotherapeuten, KJP, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Nervenärzte sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Unsere fachärztliche Versorgung ist so durch einen nach unten offenen ruinösen Punktwertverfall existenziell bedroht. Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sind als einzige Facharztgruppe von dieser skandalösen Regelung betroffen.

Aufgrund der Heterogenität unserer Fachgruppe ist der Vorschlag extra als Optionsmodell konzipiert, so dass jeder die für ihn passende und vorteilhaft erscheinende Honorarsystematik wählen kann.

Der Honorarverteilungsausschuss der KV Berlin ist deswegen den Argumenten des BDPM gefolgt und hat diesen Antrag am 8.5.2012 mehrheitlich beschlossen.

In der Vertreterversammlung am 10.5.2012 haben wir uns leider noch nicht durchsetzen können.  Kollegin Stennes seitens der DGPT („rechtlich ausgeschlossen“) und Kollege Menzel seitens des BPM (“inhaltsloses Geschwafel“) haben massiv gegen den Vorschlag für die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie agiert. Das ist bestürzend und empörend. Fragwürdig ist das insbesondere auch deswegen, weil Kollege Menzel selbst (dies blieb in der Sitzung unwidersprochen) in der Systematik der Psychiater mit kalkulierbaren Punktwert abrechnet, und sich fragen lassen muss, ob er den Fachärzten für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie diese Möglichkeit aber verweigern will.

Das existenzsichernde Optionsmodell des BDPM ist jetzt in der KV Berlin in der Diskussion. Unsere Chance ist noch nicht vorbei. Für die weitere Realisierung brauchen wir Ihre Unterstützung.

Ein Fachgruppentreffen des Landesverbands Berlin-Brandenburg, in dem dieses Optionsmodell mit den Kollegen eingehend diskutiert wurde , fand am 12.06.2012 in der Geschäftsstelle des BDPM statt. Hier wurde die Forderung nach Gleichstellung und Beseitigung der Diskriminierungen durch die anwesenden Mitglieder einhellig bekräftigt.

Das Sachargument, eine Gleichbehandlung der Fachärzte, die in § 87 b Abs. 2 genannt sind, herzustellen und damit die Sonderdiskriminierung der Fachärzte für Psychosomatische Medizin zu beseitigen, würde die existenziellen Probleme der Weiterbildung und Bedarfsplanung lösen.

Die Vergütung der Facharztleistungen innerhalb der Zeitkapazitätsgrenze zum Orientierungspunktwert und die Schaffung eines zusätzlichen Zeitbudgets für Weiterbildungsassistenten sind derzeit in allen KVen, bei denen die Facharztleistungen quotiert werden, insbesondere auch in Berlin, völlig unrealistische Forderungen. Dafür kann es keine Mehrheiten geben.

Besonders in Berlin würden optionale Regelleistungsvolumina sehr viel Sinn machen. Dadurch dass Versorgungspraxen bereits 2008 in relevantem Maße Facharztleistungen erbringen konnten, waren bei Vorabrechnungen Fallwerte (außerhalb der Richtlinie) von 100 bis 180€ und Fallzahlen dieser Gruppe um die 100 Patienten in Aussicht. Dies wäre – bei verfassungskonformer Gleichstellung der Fachärzte in § 87 b Abs. 2 SGB V – mit der unbegrenzten Erbringung von Richtlinienpsychotherapie zu kombinieren. So ist der Vorschlag zur Mengensteuerung gedacht.

Mit besten kollegialen Grüßen

Christian Messer
 

   

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