BDPM e. V.
Ansbacher Str. 13
10787 Berlin

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Sie erreichen uns telefonisch 
montags bis freitags von
15:00 bis 18:00 Uhr.

Impressum

   

Jour fixe  

Am ersten Mittwoch jedes geraden Monats um 20:00 Uhr laden wir Mitglieder und Freunde herzlich in die Geschäftsstelle (Ansbacher Str. 13, 4. OG, 10787 Berlin) ein, um sich mit Kollegen über aktuelle Themen aus Praxis und Berufsalltag auszutauschen. Sollte der erste Mittwoch eines geraden Monats auf einen Feiertag fallen, findet der Jour fixe am darauf folgenden Mittwoch statt.

Die Termine für 2016:

03.02.2016
06.04.2016 (fällt aufgrund der Konferenz am 16.4. aus)
01.06.2016
05.10.2016 
07.12.2016

   

Anmeldung für Mitglieder des BDPM

   

Neue Weiterbildungsordnung Berlin

Details

Berlin, 16.03.2012. Die neue Weiterbildungsordung für Berlin ist jetzt in Kraft. Ab jetzt müssen drei Jahre in der Psychosomatischen Medizin, davon aber mindestens ein Jahr ambulant, und zwei weitere Jahre in einem Fach der Patienten-nahen Versorgung abgeleistet werden.

Das bedeutet eine Entpflichtung des Psychiatriejahres! Allen Common Trunk Fantasien ist damit eine klare Absage erteilt. Nichtsdestotrotz kann Psychiatrie als eines der Fächer der Patienten-nahen Versorgung belegt werden. Aber es sind vor allem eine Öffnung für inhaltlich so wichtige Fächer für die Psychosomatische Medizin wie Dermatologie, Gynäkologie, Urologie, Anästhesie oder Neurologie vollzogen. Die damit eingetretene Flexibilisierung erhöht für alle Weiterbidlungskandidaten die Attraktivität unseres Fachgebiets. Es gibt jetzt de facto keine Nadelöhre durch andere Fachgebiete mehr.

Ein Jahr der Weiterbildung in Psychosomatischer Medizin muss jetzt ambulant abgeleistet werden. Ein weiteres Jahr muss stationär belegt sein. Auch hier ergibt sich eine höhere Flexibilität für die Weiterbildungsassistenten.

Endlich ist aber vor allem dem Umstand Rechnung getragen, dass ein wesentlicher Schwerpunkt der Psychosomatischen Medizin in ambulanten Langzeitverläufen liegt.

In Berlin arbeiten ambulante und stationäre Weiterbildungsstätten ohnehin gut zusammen. Dieser Umstand wird durch die neue Weiterbildungsordnung gestärkt und befördert werden. In ganz besonderer Weise ist der Weiterbildungsverbund APM (Akademie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, www.apm-berlin.de) an dieser Erfolgsgeschichte der Weiterbildung beteiligt.

Das Berliner Weiterbildungsmodell sei republikweit zur Nachahmung empfohlen!

Für den Großteil der Weiterbildungsassistenten, die zunehmend aus den somatischen Fächern kommen, war das Pflicht-Psychiatrie-Jahr bislang ein Hindernis, den Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie anzustreben. Die Berliner Weiterbildungsordnung lässt die Psychiatrie als Fach der patientennahen Versorgung weiterhin zu. Der BDPM ist aber nicht der Auffassung, dass eine Weiterbildung, die ausschließlich in Kliniken stattfindet, ausreichend für die ambulante Tätigkeit des Facharztes für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie vorbereitet. Dieser neuen ambulanten Weiterbildungsverpflichtung kommen die Berliner Fachärzte in dem hervorragend funktionierenden Weiterbildungsverbund der Akademie für Psychosomatische Medizin (APM) nach. Allerdings sind die Bedingungen der Weiterbilder, die innerhalb der Zeitkapazitätsgrenze abrechnen, im Gegensatz zu den Kollegen, die der Mengensteuerung der anderen in § 87 b Abs. 2 SGB V genannten Facharztgruppen unterliegen, ungerechtfertigterweise erschwert.

   

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